19. Juli 2024

Liebes Tagebuch, 23.01.2024

Es hat nicht sollen sein. Gestern habe ich versucht, meine Uhr anständig mit dem Smart-Trainer zu verbinden. Beim letzten Mal gab es da ja Verbindungsabbrüche. Zuerst hatte ich den Verdacht, dass die Uhr dadurch gestört wird, dass gleichzeitig auch der Radcomputer die Daten abgreift. Das brauche ich aber, damit ich die wichtigsten Daten (Puls und Kadenz) jederzeit im Blick habe. Aber auch das hat nicht geholfen. Es kam weiterhin zu Aussetzern.

Wo ein Wille ist…

Nun ist es aber ja so, dass ich die Winterzeit tatsächlich nutzen will, um wieder Kondition zu gewinnen. Gerade nach der letzten Immuntherapie im September/Oktober hatte ich ja so viel von meiner Form abgebaut. Und da die nächste Immuntherapie erst für den Mai geplant ist, lohnt es sich ja doch, zwischendrin ein wenig an der Kondition zu feilen. Also möchte ich nicht einfach so wie sonst auf dem Rad sitzen und einfach nur irgendwelche Strecken nachfahren wie bisher. Ich möchte schon ein etwas strukturierteres Training machen, das mich zwar teils bis an die Leistungsgrenze fordert, aber eben auch Ruhezeiten berücksichtigt. Grundsätzlich denke ich immer noch, dass ich da mit Garmin auf das richtige Pferd setze, denn schließlich bekommt Garmin von der Fitness-Uhr ja sämtliche Daten wie Tagesform, Schlaf, Puls, Stress etc. Ich habe ja die Hoffnung, dass das dann auch irgendwie Beachtung in der Trainingsplanung bekommt.

Aber wenn ich einen Trainingsplan mache, ist es für mich umso wichtiger, dass ich das aktuelle Training gut im Blick habe. Dass ich eben sehen kann, wie lange ich eine starke Belastung treten muss, wann es wieder leichter wird und wie lange das Training überhaupt noch geht. All das kann ich allein auf der Uhr nicht wirklich erkennen. Und es gibt anscheinend keine (einfache und zudem kostenlose) Möglichkeit, die Trainingspläne auf meinen aktuellen Radcomputer zu schicken. Was tun?

Telling you a Secret

Ich muss jetzt einfach mal hoffen, dass meine Frau hier nicht mitliest. 🙄
Wenn ich schon eine Garmin-Uhr habe und mit einem Garmin-Trainingsplan trainieren will, dann sollte ich vielleicht auch einen Garmin-Radcomputer haben, oder? So quasi als „eingespieltes Team“?! Da ich ja eigentlich ein sehr zufriedener Nutzer des Wahoo Roam bin, sollte ein Garmin-Radcomputer nicht unbedingt das teure Flagship der Garmin Edge-Serie sein. Als günstigste Variante habe ich den Garmin Edge 130 Plus ausgemacht, der neu ab 180,- € zu haben ist. Nun bin ich heute ganz spontan bei EBay fündig geworden und habe einen gebrauchten Edge 130 Plus für genau die Hälfte gefunden.

Und da setzt wieder der typische Denk-Mechanismus ein: „Fahrradfahren ist nun mal meine Leidenschaft. Andere teure Hobbies habe ich nicht. Also kann man doch durchaus für Fahrradkram ein wenig Geld ausgeben.“

Es ist so, wie es ist: ich habe das Teil gekauft, damit ich anständig trainieren kann. Ist ja auch irgendwie eine Investition in die eigene Gesundheit. 😉

Und was macht der Sport?

Ich würde mal sagen: es läuft. Gestern waren es zwar nur knapp 25 km auf dem Indoor-Rad, weil eben wieder alles so ein wenig gesponnen hat und das dann doch ein wenig auf die Laune schlägt. Aber im Fitness-Studio habe ich heute erstmals alle Übungen wieder mit dem „Prä-Corona“-Gewicht geschafft. Außerdem habe ich für kommenden Freitag eine Trainerstunde reserviert. Ich will einfach noch eine fachkundige Einweisung an einigen Geräten, die ich zwar schon aus anderen Studios kenne; aber es ist sicherlich sinnvoll, dass ich mir die Geräte noch mal von einem Profi einstellen lassen. Aktuell habe ich mein Trainingspensum nach knapp mehr als einer Stunde immer geschafft. Mein Ziel ist es, vielleicht ein wenig mehr zu variieren oder eben auch mal eine längere Einheit zu machen, wenn ich Lust drauf habe und der Körper nicht rebelliert. Bin gespannt.

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