Tour: Geheimtipp Steg

Gemeinsam mit Michi sollte es wieder einmal auf Radtour gehen. Die Strecke sollte nicht allzu lang sein, also haben wir uns für einen Abstecher an den Torgelower See entschieden: gerade mal 10 Kilometer von Waren entfernt.

https://youtu.be/uGrEWIQUyu4

Radfahr-Tipp für Insider

Gleich ein kleiner Tipp zu Beginn: wer von Waren-Zentrum aus in Richtung Torgelow fahren möchte, kann natürlich direkt an der Gievitzer Straße fahren – so wie ich zwei Tage zuvor. Er wird dann nur feststellen, dass rund um Waren zwar eine tolle Fahrrad-Region ist, diese Straße aber absolut nicht für Radfahrer gedacht ist. Von der Ecke Strelitzer Straße an werden Radfahrer auf einem (viel zu schmalen) gemeinsamen Fuß- und Radweg geführt. Außerdem muss man einige Male die Straße überqueren, weil der Radweg endet und auf der anderen Seite weitergeführt wird. In einem vorigen Video habe ich das als „Affentanz“ bezeichnet.

Also war mir sehr daran gelegen, eine alternative Route zu finden, die verkehrsärmer und besser zu fahren ist. Diese habe ich auch schnell gefunden: parallel zur Gievitzer Straße findet sich, beginnend an einem Friedhof, ein gut zu fahrender Kiesweg. Hier kann man über die Dächer der Scherberhäuschen hinweg den Tiefwarensee sehen. Am Ende landet man zwar wieder an der Gievitzer Straße, ab dort ist jedoch ein einwandfreier Radweg vorhanden.

Entspannte Fahrt an Kleingarten-Kolonien vorbei

Unser Weg führte uns durch Torgelow am See. Etwa zwei Kilometer weiter hatte ich auf der Karte einen Bootssteg entdeckt, den wir uns mal anschauen wollten.

Unser erster Steg am Torgelower See (rechts unten)

Leider wurden unsere Hoffnungen enttäuscht: der Steg dort war leider abgesperrt. Eigentlich eine schöne Ecke, nur leider ließ sich auch vor dem Steg nicht wirklich ein schönes Plätzchen finden, an dem wir unsere Picknickdecke hätten ausbreiten können. Schatten war zwar da – sonst aber auch nix. 😉

Hat sich was mit Steg…

Nun denn, weiter geht’s. So gigantisch groß ist der Torgelower See ja nun nicht, also versuchten wir unser Glück auf der anderen Seite. In Komoot hatte ich auf der Ost-Seite zwar noch eine Badestelle als Highlight gesehen, aber weder in Komoot noch in Google Maps Satellitenbildern war dort ein Weg dahin zu erkennen.

Eine Badestelle ohne Weg dahin? Nicht mit uns.

Statt es auch hier vermutlich erfolglos zu versuchen, sind wir lieber gleich bis Groß Gievitz gefahren. Dort sollte laut Karte ein Steg sein. Tja, und was soll ich sagen: der war tatsächlich da. Und er war ein echter Traum.

Steg am Torgelower See in Groß Gievitz

Mehr als eine Stunde haben wir dort in der Sonne gebraten. Richtig gemerkt haben wir das nicht, da eine leichte Brise ging. In dieser Zeit haben wir dort keinerlei weitere Menschen gesehen. Wer also fernab von jedem Touristen-Trubel ein wenig am Wasser entspannen möchte, hat hier am Nordufer ein perfektes Plätzchen nur für sich.

„Unser“ Steg am Torgelower See

Der weitere Weg war dann auch wirklich sehr entspannt: zwar fuhren wir ein großes Stück direkt auf Landstraßen, diese waren aber nur sehr wenig befahren. Und sie führten teils durch schöne Waldstücke, in denen die Luft natürlich ganz besonders toll war. Und wir konnten ein wenig vom Schatten profitieren.

Heimfahrt über schattige Landstraßen

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