Tour: Von Waren nach Malchow

Für Radfreunde ist die Mecklenburger Seenplatte ein beliebtes Urlaubsziel. Seit kurzem haben wir nun auch eine Anhängekupplung und einen Fahrradträger, so dass wir unsere eigenen Räder mitnehmen konnten. Die Woche haben wir – teils zusammen, teils ich allein – für ausgiebige Touren genutzt. Von unserer ersten Radtour von Waren zur Inselstadt Malchow gibt es nun ein Video.

Das Highlight

Endlich mal neue Gegenden mit dem eigenen Rad entdecken! Für mich sollten dieses Blog und der zugehörige YouTube-Kanal ja auch Ansporn sein, mal ein wenig über meinen eigenen Tellerrand zu schauen. Nicht immer nur in unserer Region unterwegs sein, sondern auch mal ganz neue Ecken entdecken. Das geht nun dank Fahrradträger absolut fix und unkompliziert. Ich hätte nicht gedacht, dass so ein Teil so schnell und vor allem auch so sicher am Auto angebracht werden kann, so dass man in weniger als 5 Minuten startklar für neue Abenteuer ist.

Die Landschaft erwies sich natürlich als richtig herrlich. Große Naturschutzgebiete, wenig befahrene Landstraßen und immer wieder mehr oder weniger kleine Seen am Rande der Strecke, haben uns fix ins richtige Urlaubs-Feeling gebracht.

Und auch die Technik lief einwandfrei. Das neue Aufnahmegerät erfüllt treu seinen Dienst, die beiden Kameras waren ohne Probleme jederzeit einsatzbereit und selbst der Radcomputer konnte uns auch bei gesperrten Streckenabschnitten ganz bequem eine ebenso schöne Alternativ-Route anbieten, wie im Video zu sehen ist.

Das Low-Light

Da muss ich nun leider tatsächlich unseren Ziel-Ort Malchow nennen. So schön die Inselstadt auch ist, die vor allem für ihre Schwenkbrücke bekannt ist, so unangenehm habe ich dort den Autoverkehr empfunden. Wer das Pech hat, gerade dann mit dem Rad starten zu wollen, wenn die Schwenkbrücke wieder passierbar ist, kommt dank der Blechlawine von durchfahrenden Autos nicht in den Verkehrsfluss hinein. Leider gibt Malchow an dieser neuralgischen Stelle auch keine Alternativ-Route für Radfahrer her, um das Verkehrschaos weiträumig zu umfahren. Nun denn: die leckeren Fischbrötchen (die sich übrigens als die leckersten Fischbrötchen erweisen sollten, die wir im Urlaub verputzt haben – und das waren einige!) haben für vieles entschädigt.

Besonderer Tipp

Wie erwähnt haben die Fischbrötchen vom „Dat Fischhus“, auf der Westseite direkt neben der Schwenkbrücke, richtig lecker geschmeckt. Und das nicht nur, weil auf Radtouren alles sowieso immer noch mal eine Ecke besser schmeckt als in der heimischen Küche.

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