Tour-Bericht 14.07.2021

Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder kommt zumindest nicht in den Regen. Das habe ich mir so gedacht. Auf dem Regenradar waren sämtliche Regenwolken bereits an uns vorbei gezogen. Der Wind stand günstig, so dass auch nicht mit weiteren Regen zu rechnen gewesen wäre. Tja. Hat nicht ganz so geklappt. Nach gut 40 Kilometern hat mich dann der Regen doch noch erwischt, allerdings hat er nur etwas getröpfelt.

Nachdem ich meine Ideal-Standard-Runde von gut 20 Kilometern gemacht hatte, habe ich beschlossen, noch ein wenig weiter zu fahren, denn das Wetter hielt sich ja so hervorragend. Um mich nicht ganz so sehr zu verausgaben, habe ich den Motor im Eco-Modus mitlaufen lassen, was für eine sehr entspannte Fahrt gesorgt hat. Hier und da bin ich auch auf neuen Pfaden gefahren, die ich noch nicht kannte. Dabei habe ich so manches Kleinod gefunden:

Was man so findet wenn man die ausgetretenen Pfade verlässt.

Als dann aber graue Wolken aufgezogen sind, habe ich meine Runde ab Elze dann ein wenig abgekürzt. Normalerweise wollte ich weiter über Eime, Deilmissen, Esbeck wieder in Richtung Heimat fahren. Das wären dann wohl noch mal gut 15 Kilometer mehr gewesen. Aber sicher ist sicher, habe ich mir gedacht. Als es dann aber zu tröpfeln begann, war es mir doch ziemlich egal. Zwar hatte ich in der Gepäcktasche eine Regenjacke dabei, aber wenn man eh schon nassgeschwitzt ist, dann ist Sommerregen eher eine willkommene Abkühlung.

Immer wieder ein gern gesehenes Ziel: die Klosterkirche in Wittenburg

Auf meinem Heimweg bin ich dann an einem meiner liebsten Plätze vorbei gekommen: der Klosterkirche Wittenburg. Von dort aus hat man normalerweise einen herrlichen Blick über Elze bis hin nach Alfeld. An diesem Tag war es aber so diesig, dass ich zwar keine tolle Aussicht, aber dafür die schöne Abgeschiedenheit genießen konnte.

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