Tour-Bericht 10.07.2021

Das sah ja mal nach richtig perfektem Wetter aus: nicht zu warm, nicht zu kalt, kaum Wind. Und da für die kommenden Tage wieder Regen angesagt war, musste die Gunst der Stunde natürlich genutzt werden. Die Liebste musste am Nachmittag ein Pärchen verheiraten und war eh unterwegs, also konnte ich mir schön viel Zeit für diese Tour lassen.

Und wer Zeit hat, der lässt es sich gefälligst auch ein wenig gut gehen. Deswegen hatte ich voller Vorfreude auch eine Picknickdecke eingepackt. An einem schönen Ort Halt machen und die Ruhe genießen. Das wär’s gewesen. Wäre…

Letztlich hatte ich auf der ersten Hälfte der Tour herrlichsten Sonnenschein. Doch so ziemlich am entferntesten Punkt meiner Tour, an dem ich mir in Gedanken schon eine schöne Stelle zum Rasten ausgesucht hatte, zogen auf einmal graue Wolken auf. Und nachdem es sich mit den aufziehenden Wolken auch merklich abgekühlt hatte, war an eine Pause gar nicht mehr zu denken. Zu häufig gab es in den letzten Wochen zum Nachmittag hin Sommergewitter. Da wollte ich natürlich möglichst nicht hinein geraten.

War aber auch nicht so schlimm: zum Picknicken hatte ich nämlich gar nichts dabei, außer einem zusätzlichen Liter Wasser. Next time…

Und so freue ich mich einfach, dass ich von den 85 Kilometern zumindest die ersten 40 komplett ohne Unterstützung durch den Pedelec-Motor geschafft habe. Und auch danach wurde der Motor eher aus Luxusgründen zugeschaltet denn wegen schwindender Kondition. Aber da ich nun so lange nicht mehr richtig Sport gemacht habe, wollte ich es natürlich nicht übertreiben und eher behutsam in meinen relativ späten Saisonstart hineinpedalieren.

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